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Wahlschlappe in NRW: Der Bayreuther SPD-Landtagsabgeordnete Rabenstein sieht noch Chancen für die Sozialdemokraten

Montag, 23. Mai 2005 - 17:11
Montag, 23. Mai 2005 - 17:11

Der Bayreuther SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Rabenstein räumt den Sozialdemokraten auch nach der Wahlschlappe in Nordrhein-Westfahlen noch Chancen ein.

Er begrüßte die Entscheidung des Bundeskanzlers, die Vertrauensfrage zu stellen. Bei möglichen vorgezogenen Bundestagswahlen sei aber noch alles offen, so Rabenstein im Mainwelle-Interview:"Wenn man die Mehrheit nicht mehr hat - und es sieht ganz so aus - dann muss man sich auch dazu bekennen, und muss den Wähler fragen, ob wir wirklich noch weiter regieren sollen, oder nicht. Wir haben aber gute Chancen. Schröder hat ja auch bei den letzten Wahlen überzeugt. Auch da hat niemand mehr damit gerechnet, dass die SPD noch einmal an die Macht kommt. Wir werden einen intensiven Wahlkampf führen. Und wir werden sehen, was dabei heraus kommt."Der Bayreuther CSU-Landtagsabgeordnete Walter Nadler sieht in dem Wahlausgang in NRW ein deutliches Signal: die Menschen wollen nach Nadlers Ansicht, einen Machtwechsel. Der Absicht des Kanzlers, die Vetrauensfrage zu stellen, begegnete er mit Skepsis:"Wenn er die Vertrauensfrage stellt, dann wäre er sicher gut beraten, dies mit einem Sachthema zu verbinden. Wenn er das nicht tut, dann habe ich Zweifel, ob der Bundespräsident dieses durchsichtige Manöver für gut heißen wird. Das ist letztlich eine gezinkte Vertrauensfrage."Weitere Stimmen zu möglichen Neuwahlen hören Sie heute Nachmittag im Mainwelle Treffpunkt.