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Verkehrsstatistik 2004: Die oberfränkische Polizei beklagt Gurtmuffel und zunehmende Unfallbeteiligung von Senioren

Freitag, 18. März 2005 - 18:44
Freitag, 18. März 2005 - 18:44

In Oberfranken gab es im vergangenen Jahr weniger Verletzte und weniger alkoholbedingte Verkehrsunfälle als im Vorjahr.

Das geht aus der aktuellen Verkehrsstatistik des Polizeipräsidiums hervor. Dieser positive Entwicklung stünden jedoch mehr Verkehrstote als im Vorjahr und vor allem viele Gurtmuffel gegenüber, sagte Polizeipräsident Wolfgang Asprion bei der Vorstellung am Vormittag in Bindlach."Erfreut zeigte sich Asprion über den kontinuierlichen Rückgang von Unfällen junger Fahranfänger. Allerdings seien Senioren im vergangenen Jahr auffälliger als je zuvor am Unfallgeschehen beteiligt gewesen. So hatten die Beamten eine beachtliche Steigerung bei den verursachten Unfällen festgestellt. Dabei sind laut Statistik rund 650 Personen verletzt und 24 getötet worden. Sorge bereitet der oberfränkischen Polizei auch die fehlende Gurtmoral. Allein 16 der insgesamt 102 tödlich verunglückten Insassen von Kraftfahrzeugen hatten im letzten Jahr keinen Gurt angelegt. Für das laufende Jahr kündigte der Präsident deshalb auch an, Gurtkontrollen zu einem der Schwerpunkte der polizeilichen Arbeit zu machen."