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Verkehrskonferenz: Fachleute, Bürgermeister und Landräte diskutieren über den zum Teil schlechten Zustand der Straßen in Oberfranken

Freitag, 8. April 2005 - 16:55
Freitag, 8. April 2005 - 16:55

Der zum Teil schlechte Zustand von Straßen, Brücken und Schienen in ganz Oberfranken ist heute Thema einer Verkehrskonferenz der Bauinnungen.

Bei der Tagung in Lichtenfels, zu der rund 70 Landräte und Bürgermeister eingeladen wurden, sollen im Gespräch mit Fachleuten die größten Defizite in Oberfranken aufgezeigt werden. Bund und Freistaat werden zudem mit Nachdruck aufgefordert, die nötigen Mittel für den Straßenbau deutlich zu erhöhen, so Andreas Franz vom Landesverband Bayerischer Bauinnungen:"Das Problem entsteht dadurch, dass die Mittel aus dem bayerischen Staatshaushalt nicht dem entspricht, was der bayerische oberste Rechnungshof fordert. Der bayerische oberste Rechnungshof fordert ungefähr 400 Millionen pro Jahr für Erhaltungsmaßnahmen im Bestandsbereich Straßen und Brücken in Bayern. Tatsächlich im Haushalt eingestellt sind circa 200 Millionen."Langfristig seien die Gemeinden mit der Erhaltung der eigenen Straßen überfordert, so Franz weiter. Gerade für das strukturschwache Oberfranken sei eine gute Infrastruktur aber eine der wenigen Chancen auf dem europäischen Markt zu bestehen.