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Verbreitung von Kinderpornos: Ein Bayreuther Buchhalter muss jetzt für drei Jahre und drei Monate ins Gefängnis

Montag, 13. Juni 2005 - 19:13
Montag, 13. Juni 2005 - 19:13

Wegen der Verbreitung kinderpornographischer Schriften im Internet ist ein 35-jähriger Bayreuther am Nachmittag zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt worden.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann insgesamt knapp 200 Bilder, die den sexuellen Missbrauch von Kindern zum Inhalt haben, per Email an zahlreiche Tauschpartner geschickt hatte. Stephan-Herbert Fuchs berichtet:"In das Urteil einbezogen wurde eine einschlägige Vorstrafe wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern. Erst im Jahr 2001 hatte der Mann über Chatrooms im Internet Kontakte zu einer damals 13-Jährigen gesucht, das Mädchen zu einem Treffen überredet und sexuellen Handlungen vorgenommen. Der Vorsitzende Richter Michael Eckstein sprach jetzt in seiner Urteilsbegründung von Bildern, die in abstoßender Art und Weise den Missbrauch von Kindern wider geben. Staatsanwalt Dobmeier, der auf drei Jahre, sechs Monate plädiert hatte nannte den Tauschhandel scheußlich und warf dem Angeklagten vor, dass er damit seine perversen Neigungen befriedigen wollte. Verteidiger Andreas Angerer plädierte auf drei Jahre und zwei Monate."