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Umsatzrückgang und Beschäftigtenabbau: Die Oberfränkische Industrie verliert 2004 rund 3.500 Arbeitsplätze

Donnerstag, 10. März 2005 - 17:15
Donnerstag, 10. März 2005 - 17:15

Die Flaute im verarbeitenden Gewerbe Oberfrankens lässt nur zögerlich nach. Einer Mitteilung der Industrie- und Handelskammer zufolge baue man weiter auf das Ausland.

Die Exportquote sei im vergangenen Jahr auf rund 35 Prozent gestiegen. Martin Sollik berichtet:"Beim Inlandsumsatz habe man jedoch einen Rückgang von etwa einem Halben Prozent verzeichnen müssen. Der erwirtschaftete Umsatz lag 2004 bei rund 19,7 Milliarden Euro. Die Konsequenz für den Arbeitsmarkt: über 3.500 Arbeitsplätze gingen der Industrie und dem produzierenden Gewerbe in der Region verloren. Nach der jüngsten IHK-Konjunkturumfrage erwartet Hauptgeschäftsführer Joachim Hunger im laufenden Jahr einen deutlichen Umsatzanstieg. Diese Erholung habe aber wahrscheinlich keine durchgreifende Wirkung auf den Arbeitsmarkt."