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Stundenlange Bergung: Bei Pegnitz hat sich erneut ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Lastwagen ereignet

Mittwoch, 14. September 2005 - 18:45
Mittwoch, 14. September 2005 - 18:45

Auf der A9 bei Pegnitz hat sich heute Morgen erneut ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Lastwagen ereignet - und erneut war der Fahrer am Steuer eingeschlafen.

Der Mann aus Dresden war mit seinem Sattelzug in Richtung Heilbronn unterwegs. Auf Höhe der Ausfahrt Weidensees nickte er kurz ein, so Polizeioberkommissar Thomas Schmidt:"Der schwere Sattelzug kam nach rechts von der Fahrbahn ab und walzte dann auf einem ca. 70 Meter langen Weg quer über die Aus- und Einfahrtspur die Leitplanke nieder. Anschließend sprang der Sattelzug ca. fünf Meter eine Böschung hinab und blieb zum Teil in einem Regenrückhaltebecken liegen. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich zunächst relativ schwierig, da das schwere Fahrzeug drohte auseinanderzubrechen. Es waren zwei Spezialkräne eingesetzt, um das Fahrzeug dann in einem Stück herauszuheben."Durch den Unfall wurde der Tank des LKW aufgeschlitzt und es liefen etwa 150 Liter Diesel aus. Nach den ersten Bergungsmaßnahmen durch die Feuerwehr in Pegnitz wurde jetzt eine Spezialfirma mit der Beseitigung und Entsorgung des Erdreichs beauftragt. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf rund 200.000 Euro.Die Ausfahrt Weidensees und der rechte Fahrstreifen in diesem Bereich bleiben zunächst gesperrt.