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Sparzwang: Der Fusions-Gedanke macht offenbar auch vor Kirchengemeinden in der Region keinen Halt

Donnerstag, 21. April 2005 - 17:17
Donnerstag, 21. April 2005 - 17:17

Geld sparen durch Fusionen: dieser Gedanke macht offenbar auch vor der katholischen Kirche keinen Halt.

Nach aktuellen Plänen der Erziözese Bamberg sollen aus ihren insgesamt 369 Pfarreien 100 so genannte Seelsorgebereiche werden. Konkretes Pläne stellte Generalvikar Alois Albrecht jetzt bei der ersten von sieben Regionalkonferenzen der Diözese vor."Die Ressourcen im Bistum sind aufgebraucht. Um Geld und Personal einsparen zu können gibt es jetzt drei Modelle für einen Zusammenschluss der Kirchengemeinden: In der ersten Version schließen sich mehrere Pfarreien zu einer Zentrale und mehreren Filialkirchen zusammen. Geld vom Bistum gibt es dann nur noch für die Zentral-Pfarrei und ein Pfarrbüro sowie eine Kirche. In der zweiten angebotenen Version schließen sich Pfarrgemeinderäte und Verwaltungen zusammen. Und im dritten Modell, dem sogenannten , gibt es neben den getrennten Pfarreien einen gemeinsamen Ausschuss, der die geringeren Zuschüsse verwaltet. Die Kirchengemeinden haben bis Februar 2006 Zeit, sich für eines dieser Modelle zu entscheiden."