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Oberfranken im Abseits: Zunehmendes Durchschnittsalter und Abwanderung haben immer stärkere Auswirkungen auf die kommunalen Finanzen

Mittwoch, 28. September 2005 - 15:38
Mittwoch, 28. September 2005 - 15:38

Die Menschen in Oberfranken werden immer älter oder wandern ab. Diese Entwicklung hat nach aktuellen Prognosen zunehmend Auswirkungen auf die Finanzlage in den Kommunen.

Mit diesem Thema hat sich am Vormittag der Verein "Oberfranken Offensiv" bei einem Werkstattgespräch in Bayreuth befasst. Martin Sollik berichtet:"In dem etwa einstündigen Vortrag des Referenten Günther Daum aus Kronach ging es im Wesentlichen um harte Fakten: Abwanderung und Überalterung der Bevölkerung hätten dramatische Auswirkungen auf die Beschäftigung in der Region. Den Kommunen gingen damit wichtige Einnahmequellen verloren, bei meist gleichbleibenden Kosten. Und die Probleme nehmen mit der Nähe zur Grenze an die Neuen Bundesländer und an Tschechien zu. Die Landkreise Bayreuth und Kulmbach lägen beispielsweise bei der Bevölkerungs- und Beschäftigungsentwicklung im bayernweiten Vergleich immerhin im hinteren Drittel. In Wunsiedel oder Hof sehe es da schon weit schlimmer aus. Oberfranken Offensiv fordert jetzt von der Staatsregierung einen fairen Finanzausgleich und die Beseitigung des Fördergefälles. Hinter allen möglichen Lösungsansätzen steht aber offenbar ein großes Fragezeichen."