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LVA-Fusion: Der Standort Bayreuth wird als Hauptsitz weiter hoch gehandelt - interne Diskussionen bleiben dennoch ergebnislos

Mittwoch, 20. April 2005 - 18:06
Mittwoch, 20. April 2005 - 18:06

Bei der Strukturreform der bayerischen Landesversicherungsanstalten wird der Standort Bayreuth weiter hoch gehandelt.

Wie Geschäftsführung und Vorstand am Vormittag bekannt gegeben haben, empfehle ein unabhängiges Gutachten ein Strukturmodell mit zwei LVA’en in Bayern - mit Sitz in Bayreuth und Augsburg. Interne Diskussionen hätten bisher jedoch zu keinem Ergebnis geführt, so LVA-Geschäftsführer Werner Krempel:"Es gibt natürlich Interessensgegensätze bei den verschiedenen Anstalten. Jeder wird den Hauptsitz gegebenenfalls für sich in Anspruch nehmen. Da wird es noch etlicher Verhandlungen bedürfen. Kommt unter den Selbsverwaltungen der Landesversicherungsanstalten keine Einigung zustande, so wird endgültig durch die bayerische Staatsregierung zu entscheiden sein."Weiter erklärte Krempel, dass im Rahmen der Strukturreform laut Gutachten von den rund 2.100 Arbeitsplätzen in Bayreuth zwischen 170 und 200 wegfallen würden. Eine weitere Vollversammlung der LVA-Selbstverwaltungen ist auf Ende Mai angesetzt. Bei einer Einigung könnte mit der Umsetzung der Reform bereits Ende 2005 begonnen werden.