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Fleischskandal weitet sich aus: Ermittler haben auch in einem Bamberger Betrieb verdächtige Schlachtabfälle gefunden

Montag, 17. Oktober 2005 - 16:37
Montag, 17. Oktober 2005 - 16:37

Der Fleischskandal in Bayern weitet sich offenbar immer weiter aus und hat jetzt auch Oberfranken erreicht.

Ermittler haben bei der Kontrolle eines Bamberger Fleischbetriebs jetzt vier Tonnen verdächtige Schlachtabfälle gefunden. Das Material sei ohne Zulassung gelagert worden, teilte das Umweltministerium mit. Derzeit wird noch geprüft, ob sich der Betrieb strafbar gemacht hat. Sicher sei aber bereits, dass der Weg der Fleischabfälle aus Bamberg nicht nachvollzogen werden kann. Damit ist die Ware offenbar in den Handel gekommen und kann nicht mehr eingezogen werden. Die am Samstag eingeleitete Rückholaktion des minderwertigen Fleisches sei zu spät gestartet worden, so ein Sprecher des Umweltministeriums.