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Feierstunde in der Schloßkirche: Dekan Keiling zeigte sich erfreut über den neuen Papst, zweifelt aber an dessen Willen zu Reformen

Mittwoch, 20. April 2005 - 9:26
Mittwoch, 20. April 2005 - 9:26

Die katholische Kirche hat ein neues Oberhaupt. Am Nachmittag haben die 115 Kardinäle im Vatikan Joseph Ratzinger zum neuen Papst gewählt.

Bayreuths Dekan Siegbert Keiling zeigte sich im Mainwelle-Interview erfreut über dieses Wahlergebnis, äußerte jedoch auch Skepsis gegenüber Ratzingers Willen zu Reformen. Keiling im Mainwelle Interview:"Zuerst einmal ist er ein spiritueller Mensch. Zum anderen muss er jetzt die Armut der Völker beachten, in Süd- und Mittelamerika. Der Probleme ist er sich natürlich schon bewusst. Aber ob er sich denen jetzt mit der nötigen Offenheit stellt, und mit der nötigen Power für die Zukunft ist fraglich. Er muss jetzt Reformen anpacken."Der weiße Rauch über den Dächern der Sixtinischen Kapelle verkündete am späten Nachmittag den erfolgreichen Ausgang des Konklave. Um kurz nach halb sechs zeigte sich Joseph Kardinal Ratzinger erstmals als neuer Papst, Benedikt der Sechzehnte, den Menschen auf dem Balkon über dem Petersplatz.