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Eindeutig gescheitert: Das Volksbegehren Mobilfunk erreicht auch in Stadt und Landkreis Bayreuth nur etwa vier Prozent der Wahlberechtigten

Dienstag, 19. Juli 2005 - 15:19
Dienstag, 19. Juli 2005 - 15:19

Das Volksbegehren "Gesundheitsfürsorge beim Mobilfunk" ist eindeutig gescheitert. Nur etwa vier Prozent der wahlberechtigten Bürger in Bayern haben sich in die Listen eingetragen.

Die ÖDP hatte das Volksbegehren gemeinsam mit zahlreichen Bürgerinititiven im gesamten Freistaat initiiert. Der ÖDP-Beauftragte für das Volksbegehren in Oberfranken, Martin Eichler, äußerte gegenüber Radio Mainwelle seine Enttäuschung über den Ausgang. Aufgeben werde man jedoch nicht:"Wir überlegen schon etliche Alternativlösungen, und andererseits haben wir auch bei anderen Volksbegehren, die wir gestartet haben, schon die Erfahrung gemacht, wenn diese Volksbegehren nicht durch gehen, zeigt es doch der Landespolitik, dass das Bedürfnis da ist, und es ist schon immer in einigen Punkten nachgebessert worden."In der Stadt Bayreuth hatten sich rund 4,4 Prozent aller wahlberechtigten Bürger für das Volksbegehren ausgesprochen, im Landkreis fiel die Beteiligung etwas geringer aus.