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Drogenprozess in Bayreuth: Die Zeugenaussagen für und gegen den Angeklagten halten sich inzwischen nahezu die Waage

Dienstag, 18. Oktober 2005 - 18:40
Dienstag, 18. Oktober 2005 - 18:40

Im Drogenprozess vor dem Bayreuther Landgericht hat die Ex-Freundin eines mutmaßlichen Komplizen den Angeklagten jetzt schwer belastet.

Nach ihren Ausführungen habe der 38-jährige Kaufmann die Tat geplant und ihren damaligen Lebensgefährten unter Druck gesetzt. Wie berichtet, soll der Angeklagte mit mehreren Komplizen im polnischen Warschau Amphetamine besorgt haben, um sie in Deutschland gewinnbringend zu verkaufen. Martin Sollik berichtet:"Der Angeklagte indes, will nach wie vor in die Sache nicht verwickelt gewesen sein. Er habe zwar davon ausgehen müssen, dass die drei Männer seinen Wagen für die Fahrt nach Warschau benutzen würden. Geld habe er ihnen aber nicht gegeben. Dies bestätigte jetzt ein weiterer Zeuge, den der Kaufmann als seinen Cousin bezeichnete. Nach dessen Aussage habe er dem Freund des Angeklagten 10.000 Euro gegeben - für welchen Zweck, habe er nicht hinterfragt. Es sei eine Ehrensache gewesen, dem Mann zu helfen. Somit sind die Aussagen für und gegen den Angeklagten inzwischen nahezu gleichauf. Wie berichtet soll sich der 38-jährige Kaufmann laut Anklage des Handels mit Crystal-Speed in einer nicht geringen Menge schuldig gemacht haben."