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Billigimporte aus China: Die Änderungen bei den Handelsquoten haben Textil-Unternehmen in Oberfranken mit gemischten Gefühlen aufgenommen

Mittwoch, 1. Juni 2005 - 16:04
Mittwoch, 1. Juni 2005 - 16:04

Der Textilstreit der Europäischen Union mit China wird von den Unternehmen in Oberfranken mit gemischten Gefühlen aufgenommen.

Wie berichet war die Einfuhr von Bekleidung aus China seit Beginn des Jahres sprunghaft angestiegen, nachdem die bisher gültige Quotenregelung ausgelaufen war. Die jetzige Situation habe positive und negative Aspekte, so der Präsident der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie, Christian Heinrich Sandler. "Es gibt den einen oder anderen Textiler, der, wenn er beispielsweise Standortware herstellt, wie Flachsgarne, dann durchaus Probleme hat mit den Änderungen der Handelsquoten. Wenn ein Bekleidungshersteller gut aufgestellt ist und seine Logistiksysteme aufgebaut hat und im Ausland produziert, dann kann es sogar sein, dass er die Neuregelung begrüßt. Aber was wichtig ist: wir wehren uns natürlich dann, wenn die Wettbewerbssituation nicht mehr fair ist."Die EU verhandelt derzeit noch mit China, um die Importe aus Billiglohnfabriken zu drosseln.