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Beutezüge durch Kleingärten und Kirchen: Ein Bayreuther Gaunertrio soll für mehrere Jahre ins Gefängnis

Dienstag, 5. Juli 2005 - 20:03
Dienstag, 5. Juli 2005 - 20:03

Wegen einer ganzen Reihe von Einbrüchen, Diebstählen und anderer Betrügereien im Raum Bayreuth soll ein Gaunertrio jetzt für mehrere Jahre ins Gefängnis.

Die drei hätten eine Vielzahl von Straftaten begangen, um so ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, erklärte Staatsanwalt Jan Köhler am Nachmittag vor dem Bayreuther Landgericht. Er forderte für die Angeklagten, die unter anderem Opferstöcke in Bayreuther Kirchen geplündert haben sollen Freiheitsstrafen zwischen zwei Jahren und sechs Monaten, sowie vier Jahren und neun Monaten.Stephan-Herbert Fuchs berichtet:"Die höchste Strafe beantragte Köhler gegen den 27-jährigen, weil er die beispiellose Einbruchs-, Diebstahls- und Betrugsserie während einer laufenden Bewährung begangen hatte. Eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren forderte der Staatsanwalt gegen den 35-jährigen Mitangeklagten. Dieser Mann hatte zwar keine Bewährung mehr offen, dafür aber neun Vorstrafen, darunter allein fünf wegen Diebstahls. Für zweieinhalb Jahre soll schließlich die Ehefrau des 27-Jährigen ins Gefängnis. Sie habe zwar nur in relativ geringem Maß zu den Taten beigetragen, da sie nur Fahrdienste leistete, doch sei sie in sämtliche Taten eingeweiht gewesen und hätte auch von allen Taten profitiert. Das Straftatenregister, das der Staatsanwalt für alle Beteiligten beantragte, reichte vom schweren Bandendiebstahl über gewerbsmäßigen Betrug bis hin zum einfachen Diebstahl jeweils in einer Vielzahl von Fällen."