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Betrugsprozess in Bayreuth: Die 45-jährige Angeklagte soll verschiedene Identitäten angenommen haben, um an Geld zu kommen

Mittwoch, 31. August 2005 - 8:39
Mittwoch, 31. August 2005 - 8:39

Im Betrugs-Prozess gegen eine Wirsbergerin vor dem Landgericht Bayreuth wurde jetzt bekannt, dass die Frau offenbar immer wieder verschiedene Identitäten angenommen hat.

Zeugenaussagen zufolge soll die vorbestrafte 45-Jährige unter anderem als Unfallärztin und Geschäftsfrau aufgetreten sein, um an Geld zu kommen. Wenige Tage vor ihrer Verhaftung soll sie zudem ihre Wohnung in Wirsberg fluchtartig verlassen haben, um sich mit ihrer Familie in einem renomierten Hotel einzuquartieren. Der Versuch scheiterte allerdings, weil das Hotel ihre Kreditkarte nicht akzeptierte. Wie berichtet, wird der gebürtigen Neumünsterin vorgeworfen, verschiedene Firmen und Banken um insgesamt fast 100.000 Euro betrogen zu haben.