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Betrugsprozess in Bayreuth: Die 45-jährige Angeklagte soll insgesamt sieben Jahre hinter Gitter

Donnerstag, 1. September 2005 - 9:20
Donnerstag, 1. September 2005 - 9:20

Für insgesamt sieben Jahre soll die 45-jährige Wirsbergerin ins Gefängnis, die in nur wenigen Wochen verschiedene Firmen und Banken um fast 100.

000 Euro betrogen hat. Vor dem Bayreuther Landgericht forderte die Staatsanwaltschaft gestern vier Jahre und 9 Monate. Da die Angeklagte allerdings noch unter Bewährung steht, würde sich ihr Gefängnis-Aufenthalt auf sieben Jahre summieren. Der Verteidiger der 45-jährigen plädierte für eine mildere Strafe - ein Teil der betrogenen Firmen habe eine Mitschuld an dem Fall. Es hätte nie dazu kommen dürfen, so die Verteidigung, dass eine Kulmbacher Bank einer hoch verschuldeten Frau ein Konto mit EC- und Kreditkarte einrichtet. Das Urteil will die Erste Große Strafkammer morgen verkünden.