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Bandendiebstahl-Prozess: Am heutigen Verhandlungstag ist einmal mehr das dreiste Vorgehen der Angeklagten deutlich geworden

Montag, 12. September 2005 - 16:12
Montag, 12. September 2005 - 16:12

Im Bandendiebstahl-Prozess gegen fünf Rumänen vor dem Landgericht Bayreuth ist heute einmal mehr das dreiste Vorgehen der Angeklagten deutlich geworden.

Wie berichtet wirft die Staatsanwaltschaft vier Männern und einer jungen Frau vor, bei Beutezügen in ganz Deutschland Sach- und Entwendungsschäden von weit über einer viertel Million Euro angerichtet zu haben.Stefan Herbert Fuchs berichtet:"Zwei von ihnen seien nachmittags noch im Geschäft gewesen und hätten fast eine dreiviertel Stunde lang Lederkombis, Motorradhelme und Handschuhe anprobiert, berichtete eine Verkäuferin aus einem Motorradladen im thüringischen Weida. Nach dem Einbruch in der folgenden Nacht hätten genau die Sachen gefehlt, so die junge Frau weiter. Der Chef des Ladens bezifferte den Entwendungsschaden auf rund 7000 Euro. Der Sachschaden, der beim Aushebeln der Tür entstanden war, dürfte sich in einer ähnlichen Höhe belaufen. Wie berichtet haben die Angeklagten weitestgehend gestanden, offen ist allerdings noch der genau Tatbeitrag der angeklagten Frau."