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Bäderstreit im Bayreuther Landkreis: Landrat Dietel weist Vorwürfe über einseitige Werbung zugunsten der Therme Obernsees zurück

Freitag, 25. Februar 2005 - 17:35
Freitag, 25. Februar 2005 - 17:35

Landrat Dr. Klaus Günter Dietel hat auf das Schärfste die Vorwürfe zurückgewiesen, wonach er in Punkto Werbung das Kristallbad Fichtelberg vernachlässigen würde.

Der Landrat sei Kraft seines Amtes, Vorsitzender des Zweckverbandes Therme Obernsees und müsse sich insoweit auch für den wirtschaftlichen Betrieb der Therme einsetzen, heißt es in einer heute veröffentlichten Mitteilung des Bayreuther Landratsamts. Dazu gehöre auch die Darstellung der Therme in der Öffentlichkeit, so Dietel. "Es sei absurd, mir in diesem Zusammenhang unzulässige Werbung für die Therme Obernsees vorzuwerfen", so der Landrat wörtlich. Nach Angaben Dietels sehe der Zweckverband Therme Obernsees im Kristall- und Radonbad Fichtelberg keinen unmittelbaren Wettbewerber. Jede der Einrichtungen könne sich bislang an ihren Erfolgen und dem guten Besucherzuspruch erfreuen, so der Landrat. Der Landkreis Bayreuth ist am Zweckverband Therme Obernsees mit 70 Prozent beteiligt. Der Geschäftsführer der Kristall-Therme Fichtelberg - Heinz Steinhard - hatte Dietel einseitige Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, zugunsten der Therme Obernsees vorgeworfen.