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Außerordentliche Betriebsratsversammlung bei SUSPA in Creußen: Die Arbeitnehmervertreter üben scharfe Kritik an der Geschäftsführung

Donnerstag, 6. Oktober 2005 - 7:19
Donnerstag, 6. Oktober 2005 - 7:19

Bei einer außerordentlichen Versammlung des SUSPA-Betriebsrats mit Vertretern der Gewerkschaft IG Metall, haben die Teilnehmer am Nachmittag massive Kritik an der Vorgehensweise der Geschäftsleitung geübt.

Wie berichtet soll das Werk des Rohrherstellers SUSPA in Creußen geschlossen werden. Betroffen davon sind rund 90 Arbeitsplätze. Vertreter der Arbeitnehmerseite ließen verlauten, sie hätten bereits vor Monaten Zugeständnisse im Tarifbereich unterbreitet. Heinz Köppel von der Gewerkschaft IG Metall sagte im Mainwelle Interview:"Wir hatten ja lange Verhandlungen im Vorfeld und hatten Angebote unterbreitet, wo wir gesagt haben, wenn überhaupt, dann hat es nur einen Sinn, in Innovation zu gehen. Hier Produkte zu fertigen, die in Zukunft den Standort hier sichern und auslasten würden. Da wurde von Seiten der Gewerkschaft ja überhaupt nichts in die Wege geleitet und so wie es jetzt aussieht sind ja auch die Finanzmittel dementsprechend relativ gering um Investitionen zu tätigen, die nötig werden um dann für den Arbeitnehmer auch einen Sinn zu haben wenn es hier nochmal weitere Zugeständnisse geben sollte."Morgen will der Betriebsrat in einem Treffen mit Landrat Dr. Klaus-Günter Dietel die weitere Vorgehensweise diskutieren.