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Auftragskillerprozess in Bayreuth: Die Staatsanwaltschaft fordert acht Jahre für Anstiftung zum Mord - die Verteidigung plädiert auf Freispruch

Mittwoch, 9. Februar 2005 - 19:33
Mittwoch, 9. Februar 2005 - 19:33

Im so genannten Auftragskillerprozess vor dem Bayreuther Landgericht soll am am Nachmittag das Urteil verkündet werden.

Wie berichtet, steht ein 47-jähriger JVA-Insasse vor Gericht, weil er einen Mithäftling beauftragt haben soll, einen Killer zu engagieren. Dieser hätte zwei für den 47-jährigen zwei Männer töten sollen."Die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung hätten unterschiedlicher nicht sein können. Für die Anklage steht fest: der Beschuldigte wollte zwei Männer aus dem Weg schaffen lassen, die an der Vergewaltigung seiner Tochter beteiligt gewesen sein sollen. Nur er wurde damals verurteilt und inhaftiert. Das Motiv also: Rache. Der Staatsanwalt forderte daher weitere acht Jahre wegen versuchter Anstiftung zum Mord in zwei Fällen. Freispruch dagegen fordert die Verteidigung: an den Ausführungen des Mithäftling sei nichts dran. Der Angeklagte habe niemals auf irgendjemanden einen Auftrakskiller ansetzen wollen. Martin Sollik - Radio Mainwelle Aktuell."