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Auerbacher Schulbuchskandal: Salzburger Bischof vergleicht Behördenmaßnahmen mit Nazimethoden

Donnerstag, 3. Januar 2002 - 8:23
Donnerstag, 3. Januar 2002 - 8:23

Der Streit um die Auerbacher Schulschwestern zieht immer weitere Kreise. Mit Methoden der Nationalsozialisten hat jetzt der Erzbischof von Salzburg, Georg Eder, das Verhalten von Kommunalpolitikern und Behörden verglichen.

Das berichten die Nordbayerischen Nachrichten unter Berufung auf eine Stellungnahme. Dort heißt es wörtlich, "Anzeige – Entfernung der Schulleitung – Verbannung des Ordens – Beschlagnahmung der Gebäude - so gingen seinerzeit die Nazis vor".Eder bezeugt ausserdem, dass die Schwestern mit dem Engelswerk nichts zu tun hätten. Das "Opus Angelorum" aber zu den Sekten zu rechnen, sei eine Diffamierung. Er kritisierte ausserdem die immer frühere Sexualaufklärung von Kindern. Dies schütze nicht vor dem sexuellen Mißbrauch, der meist im engsten Umfeld stattfinde, so Eder.